Warum Spinat gesund ist? 4 Gründe + Zubereitung

Warum Spinat gesund ist?
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Bestimmt denkt ihr auch an den Popeye Effekt, wenn ihr das Wort Spinat hört. In der Zeichentrickserie ist er nämlich die Quelle der Stärke von Popeye. Immer wenn dieser vor Ärger stand, verschlang er eine Dose Spinat. Sein Bizeps fing an zu wachsen und er besiegte, durch die neu gewonnene Kraft, seine Feinde. Nun stimmt es zwar, dass in den Blättern des Spinats viel Gutes steckt. Allerdings ist diese Darstellung etwas überzogen. Wir fragen uns deshalb: warum Spinat gesund ist?

Spinat ist ein kalorienarmes Gemüse, welches über reichlich Vitamin A, Vitamin K, Vitamin C, Folat, als auch Mangan verfügt. Des Weiteren enthalten 100g Spinat 3,4mg Eisen, 60mg Magnesium, 120mg Calcium, 70mg Natrium und 550mg Kalium.  Besonders der Eisengehalt kann die Funktion der roten Blutkörperchen unterstützen. Diese helfen beim Sauerstofftransport, bei der Energieproduktion und der DNA Synthese.

Trotz der überzogenen Darstellung des Spinats in der bekannten Zeichentrickserie Popeye, kann man die grünen Blätter also als Superlebensmittel bezeichnen. Denn die enthaltenen Nährstoffe können besonders für die Gesundheit von Haut, Haaren und Knochen von Bedeutung sein.

Zu den möglichen gesundheitlichen Vorteilen des Spinats gehören somit die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei Menschen mit Diabetes. Als auch die mögliche Senkung des Krebsrisikos und die Verbesserung der Knochengesundheit, sowie die Versorgung des Körpers mit Mineralien und Vitaminen.

In diesem Artikel geben wir dir daher 4 Gründe warum Spinat gesund ist und gehen darauf ein, inwiefern dieser für deinen Körper nützlich sein kann.

Spinat und seine Nährwerte

Darum ist es gesund Spinat zu essen

Spinat hat im Frühling (März bis Juni) seine Saison, ist allerdings das ganze Jahr über erhältlich. Die dunkel grünen Blätter sind schon lange aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Wiederherstellung der Energie, zur Steigerung der Vitalität und zur Verbesserung der Blutqualität, bekannt.

Wie bereits erwähnt gibt es einige wichtige Nährstoffe, die für diese positiven Effekte sorgen können. Vor allem der Eisengehalt spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn Eisen ist bedeutend für die Funktion der roten Blutkörperchen, die beim Sauerstofftransport im Körper, bei der Energieproduktion, als auch bei der DNA Synthese helfen.

Zudem verfügt Spinat über reichlich Vitamin A, Vitamin K, Vitamin C, Folat, als auch Mangan, Magnesium, Eisen und Vitamin B2. Besonders der Vitamin K Gehalt des Spinats ist bemerkenswert. Man kann sogar behaupten, dass es schwierig ist ein Gemüse zu finden, welches reicher an Vitamin K ist als Spinat. Das Vitamin K des Spinats ist für die Knochengesundheit verantwortlich.

Hier noch einmal die Nährstoffe des Spinats im Überblick. Die angegebenen Prozente geben dir hierbei an, zu welchem Anteil 120g Spinat deinen täglichen Bedarf des jeweiligen Nährstoffs abdecken:

  • Mangan (84 Prozent)
  • Folat (65,7 Prozent)
  • Magnesium (35,1 Prozent)
  • Eisen (35,7 Prozent)
  • Kupfer (34,4 Prozent)
  • Vitamin B2 (32,3 Prozent)
  • Vitamin B6 (25,8 Prozent)
  • Vitamin E (24,9 Prozent)
  • Kalzium (24,4 Prozent)
  • Kalium (23,9 Prozent)
  • Vitamin C (23,5 Prozent)

Warum Spinat gesund ist – gut für Haut und Haare

Der große Anteil an Vitamin A im Spinat wirkt sich positiv auf deine Haut aus. Denn das Vitamin A mäßigt die Produktion von Öl in den Hautporen und Haarfollikeln. So werden Haut und Haare besser mit Feuchtigkeit versorgt. Das Öl was sich normalerweise in den Poren bildet, kann nämlich Akne verursachen. Außerdem ist das Vitamin A auch für das Wachstum des Körpergewebes notwendig.

Neben dem Vitamin A ist auch der hohe Vitamin C Gehalt des Spinats, als auch anderer grüner Blattarten ausschlaggebend für den Erhalt und Aufbau von Kollagen, welches wiederum Haut und Haare strukturiert.

Ein Weiterer gesundheitlicher Vorteil für die Haare entsteht durch den Eisengehalt des Spinats. Denn Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für den Haarausfall. Somit kann eine regelmäßige Eisenzufuhr durch Spinatkonsum dieses Problem verhindern.

Spinat stärkt die Knochen

Wie bereits angesprochen, kannst du auch deine Knochen mit dem Verzehr von Spinat stärken. Denn Forschungen ergaben, dass eine niedrige Zufuhr von Vitamin K mit einem höheren Risiko für Knochenbrüche in Verbindung gebracht werden kann. Wenn du also regelmäßig Vitamin K zu dir führst – wie zum Beispiel durch das Essen von Spinat – dann kann das Vitamin K als Modifikator von Knochenmatrixproteinen wirken, die Kalziumabsorption verbessern, als auch die Kalziummenge, die den Körper über den Urin verlässt, verringern.

Warum Spinat gesund ist? Blutdruck senken mit Spinat

Auch der Blutdruck kann durch ausreichend Kaliumzufuhr gesenkt werden. Daher empfiehlt man Personen mit hohem Blutdruck, öfter Spinat zu konsumieren. Denn das Kalium kann dazu beitragen, die Auswirkungen von Natrium im Körper zu verringern. Somit kann eine niedrige Kaliumzufuhr ein ebenso starker Risikofaktor für die Entwicklung von Bluthochdruck sein, wie eine hohe Natriumzufuhr.

Blutzuckerlevel mit Spinat kontrollieren

Der Spinat enthält ein als Alpha Liponsäure bekanntes Antioxidans. Dieses Antioxidans senkt den Glukosespiegel, erhöht die Insulinsensitivität und verhindert oxidative, stressbedingte Veränderungen bei Patienten mit Diabetes. Studien über die Alpha Liponsäure haben außerdem gezeigt, dass dieses Antioxidans die Abnahme der peripheren und autonomen Neuropathie bei Diabetikern bewirkt. 

Von autonomer Neuropathie spricht man, wenn bestimmte Nerven an den Organen geschädigt sind. Diabetes ist eine häufige Ursache für diese Störung. Jedoch muss auch angemerkt werden, dass bei diesen Studien die Alpha Liponsäure nur intravenös verabreicht wurde. Daher ist es ungewiss, ob die Einnahme über die Nahrung den gleichen Nutzen bringen würde.

Wie wird Spinat zubereitet?

Einer der naheliegenden Zubereitungsarten von Spinat und insbesondere Babyspinat, ist die als Salat. Dazu solltest du vorab einen großen Topf oder das Spülbecken mit kaltem Wasser füllen. Nun kannst du eine Hand voll Spinat für einige Sekunden ins Wasser tauchen. 

Daraufhin legst du die Spinatblätter in ein Sieb, um das überschüssige Wasser loszuwerden. Spinat neigt dazu, dass Sand und Erde leicht an ihm kleben bleiben. Daher ist es wichtig die Blätter gründlich zu waschen. Abschließend kannst du die Spinatblätter mit beliebigen weiteren Zutaten mischen und mit einem Dressing deiner Wahl anrichten.

Eine weitere Zubereitungsart ist das Kochen des Spinats. Diese Methode ist für den Spinat optimal, da er über einen hohen Säuregehalt verfügt. Durch das Kochen der Blätter in einem großen, nicht abgedeckten Topf (für mindestens eine volle Minute), kann die Säure in das Wasser eindringen. Das verleiht dem Spinat einen süßeren Geschmack und reduziert den Oxalsäure Gehalt um bis zu 50%. Bedenke hierbei die überschüssige Flüssigkeit aus dem gekochten Spinat auszudrücken. Insbesondere, wenn du ihn als Teil eines Rezeptes verwenden möchtest.

Auch in zerkleinerter Form in Suppe, Chilli, Spaghettisauce und Aufläufen ist Spinat eine gute Wahl. Ein Weiterer Trend ist die Zubereitung eines Smoothies, der Spinat enthält. Hierbei sind die gesundheitlichen Vorteile vergleichbar mit rohem Spinat.

Spinat Gerichte

Spinat vs. Rucola

Als Beilage zu Salaten eignen sich sowohl Spinat, als auch Rucola. Beide sind bekannt für einen kräftigen Geschmack, obwohl Rucola teils intensiver sein kann. Auch der Kalorien-, Ballaststoff- und Proteingehalt beider Grüngemüsesorten ist sehr ähnlich. Spinat enthält jedoch etwas mehr Vitamin A,C,K, Kalium, Magnesium, Eisen und Folsäure.

Warum Spinat gesund ist – Fazit

Wie du siehst, kann Spinat beim Kochen sehr vielseitig eingesetzt werden. Ob roh in Salaten oder gekocht als Zutat in Saucen, Nudelgerichten oder Aufläufen. Aber nicht nur die vielseitige Einsetzbarkeit machen den Spinat zu einem echten Supergemüse. Auch die gesundheitlichen Vorteile, die dir der regelmäßige Spinatkonsum bringen können, sind bemerkenswert.

Klar ist die Wirkung des grünen Blattgemüses nicht die Gleiche, wie in der bekannten Popeye Zeichentrickserie. Allerdings sind die Wirkungen, die der Spinat auf Haut, Haare, Knochen, Blutdruck und den Blutzucker haben kann, nicht zu übersehen.

Wir denken daher, dass es sich wirklich lohnt regelmäßiger Spinat zu sich zu nehmen. Auch wenn es nicht der Liebling aller Leute, und besonders nicht der Liebling von vielen Kindern ist.

Lass doch mal ein Kommentar mit deinem Lieblingsgericht mit Spinat da.

Weitere interessante Beiträge zum Thema Gesundheit und Nachhaltigkeit findest du auf unserem Blog für Beiträge. Auf unserem Rezepteblog warten außerdem einige lecker Rezepte für Smoothies und Gerichte aus unserer Kochtüte auf dich.

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